Montag, 8. April 2019

Relaxen in Kathmandu

Nach einem gemütlichen Ausschlafen ohne Wecker (ich war dennoch um 7 Uhr wach) gingen wir alle zunächst in den großen Garten des Hotels zum Frühstück.
Danach verbrachten wir den Tag in verschiedenen kleinen Gruppen.
Ich schloß mich Eu und Markus an, wir gingen zunächst in die Fußgängerzone/Einkaufsmeile, tranken Kaffee und stöberten in Sportgeschäften. Von da aus gingen wir weiter zum "Garden of Dreams", einem schönen kleinen Park mitten im hektischen Zentrum. Durch hohe Mauern abgeschirmt ein richtiger Ruhepol.
Am Rückweg trafen wir kurz vor dem Hotel noch einige andere, die heute die Altstadt besichtigt hatten, und dann im Hotel-Cafe noch den Rest der Truppe, die offenbar die Slums von Kathmandu gefunden hatten (immer am verdreckten Fluß entlang).

Abends hatten wir uns mit den beiden Guides Ganesh und Dorje verabredet und sind gemeinsam zum Essen gegangen...


Im Garden of Dreams


Markus als Dompteur für ein (neugieriges) Streifenhörnchen


Baumfarn


Exotische Blüten


Und leider auch hier wieder Schäden vom schweren Erdbeben


So, wie man's macht ist es verkehrt: zuerst werde ich kritisiert, weil ich zu viele private Dinge schreibe, jetzt hatte ich einen Teil weggelassen und werde wieder gerügt warum ich es totschweige :-)
Also: beim Essen mit Ganesh und Dorje haben wir danach noch den lokalen Rum probiert, am Schluß hatte jeder Mittrinker 3 Gläser davon intus. Von dort aus sind wir dann gleich gegenüber in eine Karaoke-Bar, wo eine Gruppe ziemlich bekiffter Israelis mehr schlecht als recht gesungen hat. Zum Glück hatten sie in der Bar auch "normale" Musik, und ein Teil von uns ging dann auf die Tanzfläche....


Der Dienstag war ein richtiger Relax-Tag: einige fuhren mit einem Taxi nach Bodnath, um die dortige riesige Stupa anzuschauen, ich blieb mit Markus und Eu in der Stadt. Wir drei gönnten uns 60 Minuten Ayuvedra-Massage in einem Spa, und schwebten danach tiefenentspannt weiter zu einem Cafe. Auf dem Rückweg trafen wir Jürgen in der Stadt, dessen Gruppe heute mittag zurückgekommen war (sie gingen die letzten Tage eine andere Route als wir und haben auch nicht "abgekürzt").
Abends sind wir alle zusammen (Gruppe "Jürgen" und Gruppe "Silke") gemeinsam zum essen in ein Steakhouse gegangen. Im Anschluß sind wir zunächst ins Bamboo, einer Musikkneipe in der Nähe unseres Hotels. Leichtsinnigerweise  hatten sie dort das Mischpult umbesetzt und streamten Musik von Youtube. Wir haben dann kurzerhand das Tablet übernommen und unsere eigenen Playlists eingetragen. So lief dann ein bunter Mix aus Neuer Deutscher Welle und Rock-Klassikern.
Vor dem Bamboo hatten wir unseren Rikschafahrer "Mike Tyson" (heißt eigenlich Lale, schaut aber aus wie Mike Tysons kleiner Bruder) vom Anfang des Urlaubs wiedergetroffen und ihn gleich mit eingeladen zu uns an den Tisch. Irgendwann sind wir dann aufgebrochen, ein Teil wollte ins Hotel zurück. Zu viert (plus Mike) sind wir dann erst in einige Nachtklubs, die aber allesamt enttäuschend waren (leer und besch...eidene Musik) und sind letztendlich im Irish Pub gelandet, in dem auf der Dachterasse eine kleine nepalesische Liveband spielte. Es war interessant Ihnen zuzusehen, der Bassist trug zum Beispiel ein Om-Mani-Padme-Hum-Shirt und spielte damit Klassiker wie AC/DC und co.

Gegen 1 Uhr morgens waren wir dann wieder am Hotel (um dann wieder gegen 7 Uhr morgens aufzustehen), es wird Zeit dass ich wieder arbeiten gehe und mein Körper sich vom Urlaub erholen kann! :-)

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