Samstag, 30. März 2019

Tagestrip nach Langshisha Kharka

Da die meisten der Gruppe noch ziemlich groggy von der gestrigen Besteigung des Tserko Ri waren, und wir morgen fast 20 km Abstieg bis Lama Hotel vor uns haben, stand heute eine relativ entspannte Runde auf dem Programm: das Tal weitergehen in Richtung Langshisha Kharka.

Das Tal ist sehr abgelegen und urtümlich, es erinnert ein wenig an Alaska. EIn breites Tal mit Schotter und Wasserläufen, und darin immer wieder Yaks als Einzeltiere oder Familien. Wir sind etwa 3 Stunden lang hinein marschiert und dann 2 Stunden lang wieder zurück (ist leider eine Sackgasse, außer man läuft eine ganz große Runde). Am hintersten Punkt der Tour hatte man schöne Panoramablicke, wenn auch ziemlich mit Wolken verhangen. Auch der Wind blies sehr eisig, so dass wir rasch wieder aufbrachen und auf die windgeschützten Stellen zurück gingen.

Nach dem Mittagessen (leckeres Kartoffelpürree mit Yakkäse und Spiegelei, dazu noch Thunfischpizza) habe ich noch Haare gewaschen, was dringend nötig war (Hände, Gesicht und Zähne putze ich immer mit eiskaltem Wasser, über den Kopf wollte ich es mir nicht schütten). Das Procedere war sehr lustig: ich stand breitbeinig mit nacktem Oberkörper in der Spülecke der Küche, und einer der Guides schüttete mit aus einer großen Teekanne warmes Wasser über die Haare. Dann schnell mit Shampoo einseifen und alles wieder abspülen - fertig!

Die anderen gehen jetzt gerade das Kloster besichtigen, ich hatte es ja bereits gestern an meinem Ruhetag zusammen mit Jürgens Gruppe besucht. Die sind übrigens heute mittag bereits los gegangen und steigen in 2 Tagen nach Lama Hotel ab, wir machen es morgen in einem Gewaltmarsch...


Am Einstieg ins Tal


Unten am Wasser stehen die ganzen Yaks


Das wenige Gras scheint zu schmecken


Der hinterste Punkt unserer Langtang-Tour, von nun an geht es zurück fast bis zum Ausgangspunkt und dann weiter auf den Helambu-Trail

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